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WEBER N°5: Ich liebe ihn!

Philipp Weber – Weber N°5: Ich liebe ihn!

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist: Warum machen wir da mit?

Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn. Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, ein Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind. Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor?

Ganz klar: Philipp Weber. Sein neues Kabarettprogramm „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“

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DURST – Warten auf Merlot

Philipp Weber – Durst

Vernünftiges Trinken will gelernt sein. Millionen Deutsche schlucken heute missbräuchlich Alkohol. Im letzten Jahr mussten deshalb 23000 Rentner stationär behandelt werden. Wie heißt es so schön: „Viele ältere Menschen müssen nachts öfters raus“. Es wird aber nie gesagt wohin. Jetzt wissen wir es: Zur Ü-80-Party mit betreutem Trinken! Auch die Leistungsträger dieser Gesellschaft langen kräftig zu. Es gibt Krankenhäuser, da schwankt die Chefarztvisite als Polonaise ins Zimmer. Und im Flugzeug kann man nicht mehr sicher sein: Wer hat mehr getankt, die Maschine oder der Pilot? Droht Deutschland in seinem eigenen Durst zu ertrinken?

Die Antwort auf diese bierernsten Fragen ist erschütternd komisch: Tee macht fahruntüchtig ab 0,8 Kamille. Kakao ist Koks für Kinder. Milch ohne Fett ist keine Milch, sondern Quatsch. Für eine gute Tasse Kaffee braucht man 140 Liter Wasser. Der Mensch lebt nicht allein von Kefir. Stille Wasser sind nicht tief, sondern teuer.

Doch der eigentliche Skandal ist, was dem Menschen im Lande des Reinheitsgebotes als trinkbar vorgesetzt wird: Red Bull! Das Zeug schmeckt wie der Morgenurin eines zuckerkranken Gummibärchens. Manche glauben sogar, dass da Stierhodenextrakt drin ist. Dann wäre Red Bull kein Energydrink, sondern eine Ochsenschwanzsuppe. Oder Nektar! Ein Drittel der Deutschen halten einen Frucht-Nektar für ein besseres Getränk als einen Fruchtsaft. Dabei müssen in Nektar gerade mal 5 % Frucht enthalten sein. Der Rest ist Wasser, Zucker, Farbstoffe … Wenn Sie ein „Shampoo Kiwi-Mango“ kaufen, haben Sie mehr Obst im Korb. Lug und Betrug wohin das Auge schweift.

Wer bringt Klarheit in die trüben Gewässer der deutschen Trinkkultur? Philipp Weber. Der studierte Chemiker und Biologe ist Deutschlands radikalster Verbraucherschützer und hat sich mit Leib und Leber Ihrem Wohl verschrieben. Der Autor und Macher des Sensations-Programms FUTTER – streng verdaulich widmet sich nun den flüssigen Gaumenfreuden. „DURST – Warten auf Merlot“ ist ein furioses Meisterwerk der komischen Volksaufklärung. Denn Weber will mehr: lachende Gesichter, glückliche Menschen und eine bessere Welt. Doch vor allem: den Ministerposten für Verbraucherschutz!

(Wer nach diesem Abend kein Kind von ihm will, war in einer anderen Vorstellung.)

REGIE: Georg Koeniger

Es dauert keine fünf Minuten, bis Philipp Weber das Publikum in Hochstimmung versetzt hat. Pausenlos lässt der Turboquassler in der Lach- und Schießgesellschaft die Pointen prasseln. In „Durst – Warten auf Merlot“ räumt er mit Gesundheitsmythen auf, echauffiert sich kreischend und quiekend über Zeitgeist-Idiotien wie den Bionade-Hype, die Umdeklarierung von bulgarischem Leitungswasser zum Edelgetränk und den Aluminiumverbrauch pro Nespresso-Kapsel. Süddeutsche Zeitung

Wie in einer musikalischen Fuge, feuerte der virtuose Spachkünstler seine Salven ohne Unterbrechung ins Publikum, die mit stürmischen Applauskanonaden beantwortet wurden. Main-Post

Hingehen, anschauen, lachen, lernen, sich einfach gut unterhalten und gleichzeitig informiert fühlen. Durststrecken sind bei diesem brillant recherchierten und mitreißend präsentierten Programm keine zu erwarten. curt-Magazin

Scharfsinnige Beobachtungen zu gesellschaftlich relevanten Themen, perfekt gesetzte Pointen und ein ordentliches Paket an Selbstbewusstsein. (…) Das ist das Erfolgsrezept des deutschen Kabarettisten Philipp Weber. Passauer Neue Presse

Schlag auf Schlag folgten die Pointen, aus Gedankenfäden intelligent zusammengesponnen und in (öko-)witzige Formulierungen gewoben. Main-Echo

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FUTTER – streng verdaulich

Philipp Weber – Futter

Du bist, was du isst. Aber wissen Sie, was Sie essen? Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass Teile Ihres Meeresfrüchtesalats aus Schweineknorpel bestehen, der in Salzsäure gekocht wurde? Nein? Werfen Sie doch mal einen Blick auf Ihre Tütensuppe: explosions­getrockneter Sellerie, reaktions­aromatisiertes Rindfleisch, Monosodiumglutamat … Das wird uns heute verkauft als „Elsässer Zwiebeltopf“. Dabei klingt es eher nach: „Gulasch à la Astronaut“!

Und wir wollen uns doch gut ernähren. Aber was heißt gut? „Bio“, natürlich! Und „Bio“ gibt’s ja heute schon bei Lidl: Die Hühner sind glücklich, aber hinter der Kasse sitzt ’ne arme Sau! Der Deutsche ist so scharf auf Bio, dass das Zeug mitt­lerweile aus China heran gekarrt werden muss. So eine Öko-Gurke hat also gerne mal 5000 Flugkilometer auf dem Buckel. Dann ist es klimatechnisch auch egal, wenn man zum Naturkostladen um die Ecke in seinem Porsche Cayenne düst! Schließlich schluckt der ja Bio­diesel! Biodiesel aus gentechnisch verändertem Soja, angebaut von Ex-Dschungel-Indianern in Brasilien… Na, dann: Prost Mahlzeit!

Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker. Und mit dieser Doppelbegabung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoris­ti­schen Kunstform zu erheben. Denn lange vor Renate Künast hat Philipp Weber die politische Dimension von Essen erkannt. Sein neues Programm FUTTER ist, wie er selber meint, eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft. In einer globalisierten Welt sind Entscheidungen vor dem Supermarktregal folgenschwerer als in der Wahl­kabine. Zumindest für den Thunfisch. Oder frei nach Bertolt Biolek: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“

Nach diesem Abend werden Sie sich besser, gesünder und vor allem viel entspannter ernähren. Wenn Sie überhaupt noch Appetit haben und sich nicht einfach nur vor Lachen den Bauch halten. Dieser Mann wird Ihr Leben verändern. Philipp Weber – „Ich liebe es!“

REGIE: Georg Koeniger

So schnell wie Philipp Weber redete, philosophierte, reflektierte, sich ereiferte oder wie das legendäre HB-Männchen in die Luft ging, konnte das Publikum gar nicht zuhören oder gar lachen. Wer zu lange brauchte, um sich von einer Pointe zu erholen, hatte mit Sicherheit gleich zwei weitere verpasst. Südwestpresse

Er legte mit Witz und schauspielerischem Talent eine Beweisführung vor, die ihres gleichen sucht. Brillant kochte Weber mit Worten und Gedanken, die er wie Zutaten zu Gerichten in einer Menüabfolge zubereitete. Schwäbische.de

Der Abend mit Philipp Weber bot lebensmittelchemische Fortbildung, Ernährungsberatung und Verbraucherschutz, verpackt in mitreißenden Humor. (…) So war das Programm bestens geeignet, die politische Dimension des Essens bewusst zu machen. Die Rheinpfalz

Weber wirft mit originellen Sprüchen, Kalauern, satirischen Spitzen und Bonmots nur so um sich, lässt Pointen kübelweise aufs Publikum los und breitet sein an sich trockenes, zwischen Labor, Mittagstisch und Biotonne angesiedeltes Thema derart genüsslich vor seinem dankbaren Publikum aus, dass es eine wahre Freude ist. Donaukurier

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